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DAR Labor28 - Gesundheit ist messbar
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Aktuelle Informationen zu Ebolafieber

Westafrika erlebt den größten Ebola-Ausbruch in der Geschichte. Ebolafieber ist auch bei Patienten außerhalb des betroffenen Gebiets Afrikas festgestellt worden.

Vorgehensweise bei Verdacht bzw. Ausschluss einer Ebola-Infektion - Falldefinition

Unter Beachtung der erforderlichen Hygieneschutzmaßnahmen Symptome sowie anamnestische Angaben richtig einschätzen und abklären, ob ein begründeter Ebola-Verdachtsfall vorliegt.

siehe RKI Ebolafieber Flussschema

Aktuell durch Ebola betroffene Regionen können dem folgenden Link entnommen werden

siehe Ebolafieber betroffene Gebiete

Maßnahmen bei einem begründeten Verdacht auf Ebolafieber

Die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen sind in einer vom RKI zusammengefassten Orientierungshilfe dargestellt

siehe RKI Ebolafieber Maßnahmen

Probenahme und Probenbearbeitung im Verdachtsfall nur über spezialisierte Einrichtungen

Bei einem begründeten Verdachtsfall sollte in der Praxis keine Blutentnahme erfolgen. Probenahme und Transport werden ausschließlich über das Behandlungszentrum durchgeführt bzw. organisiert.

Proben zur Bestätigung oder zum Ausschluss einer Ebola-Infektion dürfen nicht ins Labor 28 gesendet werden. Für die Ebola-Diagnostik stehen auf den Umgang mit hochinfektiösen Proben spezialisierte Labore der Sicherheitsstufe L4, wie das Konsiliarlabor für Filoviren am Institut für Virologie der Philipps-Universität Marburg sowie das Nationale Referenzzentrum für tropische Infektionserreger am Bernard-Nocht-Institut Hamburg zur Verfügung.

Die Versandmodalitäten sind mit den diagnostizierenden Laboren durch das Gesundheitsamt abzustimmen. Es gelten die Vorschriften des Europäischen Übereinkommens zur internationalen Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR). Der Versand von Diagnostikproben erfolgt als Kategorie A: Klasse 6.2. Für diese gilt die Verpackungsvorschrift P620 mit der Kennzeichnung UN2814 "Ansteckungsgefährlicher Stoff, gefährlich für den Menschen (humanpathogen)".

Labor 28 transportiert bzw. bearbeitet keine Proben von Patienten mit Verdacht auf Ebola-Virus und betreibt keine spezifische Ebolavirus-Diagnostik.

Bei fiebernden Patienten mit Reiseanamnese aus den Ebola-Epidemiegebieten mit z.B. Malaria-Verdacht sollte ebenfalls weder Blut abgenommen noch der Patient ins Labor 28 geschickt werden.

Dies sollte erst nach Ausschluss einer Ebola-Infektion veranlasst werden.

Eine Untersuchung auf Malaria bei Patienten mit begründetem Verdacht auf eine Ebolavirus-Infektion soll nur in Absprache mit dem Kompetenz-/Behandlungszentrum vorgenommen werden.

siehe Ebolafieber Malaria-Diagnostik

Weitere Informationen zum Erreger sowie zum aktuellen Stand der Ebola-Epidemie können Sie der RKI-Webseite entnehmen.

siehe RKI Ebola Übersicht

Kontaktaufnahme zu den verantwortlichen Stellen (Gesundheitsamt, Kompetenzzentrum, Behandlungszentrum, RKI )

Bei begründetem klinischen Verdacht auf eine Ebola-Infektion sofort das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren (meldepflichtig!).

Berliner Gesundheitsämter - Bereich Infektionsschutz und Umwelthygiene

http://www.gesundheitsamt-berlin.de/Bln%20GA.pdf

Kompetenzzentrum in Berlin

Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
Oranienstr. 103
10969 Berlin

Kontakt: Fr. Dr. med. Marlen Suckau, Tel.: 030/90 28-16 10

Erreichbarkeit (24/7) in dringenden Fällen für Fachpersonal

Berliner Lagezentrum (die Telefonnummer ist beim RKI hinterlegt- RKI-Zentrale 030/18 754-0 )

Behandlungszentrum in Berlin

Charité
Campus Virchow-Klinikum
Med. Klinik für Infektiologie und Pneumologie
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin

Kontakt:
Prof Dr. med. Norbert Suttorp, Tel.: 030/450 55-30 51 /-30 52
Dr. med. Frank Bergmann/Dr. Caroline Isner, Tel.: 030/450 65-33 54

Erreichbarkeit (24/7) in dringenden Fällen für Fachpersonal

Rettungsstelle Innere Medizin CVK (Zentrale), Tel.: 030/450-50